Ästhetik des Gemachten. Interdisziplinäre Beiträge zur Animations- und Comicforschung

Hrsg. v. Backe, Hans-Joachim / Eckel, Julia / Feyersinger, Erwin / Sina, Véronique / Thon, Jan-Noël

51sRT6yS19L._SX334_BO1,204,203,200_

Der Sammelband versammelt ausgewählte Beiträge der internationalen AG-Kooperationstagung Zur Ästhetik des Gemachten in Animation und Comic. Interdisziplinäres Symposium deutschsprachiger Animations- und Comicforschung, welche vom 9. bis 11. November 2016 in Hannover stattgefunden hat.

Animation und Comic weisen in ihren Ästhetiken offenkundige Parallelen auf, denen jedoch bislang in der jeweils einschlägigen Forschung kaum angemessene Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Beide basieren auf künstlerischen Praktiken, die unter Einsatz spezifischer Techniken Bilder generieren, welche wiederum diese Techniken ihrer Entstehung in einer besonderen Art und Weise mit-ausstellen. So verweisen die gezeichneten Linien des Comics oder des Cartoons auf den Akt des Zeichnens selbst, die Knetfiguren im Stop-Motion-Animationsfilm auf den Akt ihrer händischen (Ver-)Formung oder die hyperrealistischen, überhöhten Figuren des Superheld_innen-Comics und VFX-Kinos auf ihren Status als Artefakte. Diese für ganz unterschiedliche Formen von Animation und Comics konstitutive Thematisierung der eigenen Gemachtheit bildet den Hauptgegenstand des vorliegenden Bandes, in dessen Rahmen aus einer dezidiert interdisziplinären Perspektive die Parallelen, Schnittstellen und Unterschiede herausgearbeitet werden, die sich im Kontext von Animations- und Comicforschung mit Blick auf die methodisch-analytische Erfassung der Materialität und Ästhetik ihrer jeweiligen Gegenstände ergeben.

Der Sammelband ist als Open Access Publikation erhältlich unter https://www.degruyter.com/view/product/485366

PROGRAMM: COMICS 4.0 – GfM-Jahrestagung 2018, 28.09.2018, Universität Siegen

Fr.  28. September 2018 | 16.-17.30h
Unteres Schloss | SESSION: 07.04 | RAUM: US-A 134/1

Um das revolutionäre Potenzial des ‚Digitalen’ für die Produktion, Rezeption sowie Distribution des Printmediums Comic zu verdeutlichen, führt Scott McCloud in seinem Buch Reinventing Comics (2000) das Konzept der „infinite canvas“, also der unendlichen Leinwand ein. Nicht länger an die formalen, ästhetischen oder materiellen Begrenzungen eines gedruckten Comics gebunden, stehen den Produzent_innen von Webcomics eine Vielzahl innovativer Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, welche eine neue Ästhetik des Mediums hervorbringen: eine neue „Kunstform jenseits unserer Vorstellungskraft“ (ebd.: 241). Obwohl bis heute viele digitale Comics moderne Klassiker des Mediums hervorgebracht haben, ist die ‚formale Revolution‘ jedoch eher ausgeblieben. Im Gegenteil konnten viele Webcomic-Werke erst nach einer ‚Rückübersetzung‘ in Print breite feuilletonistische und kuratorische Aufmerksamkeit erfahren. Die ‚medialen Spezifika‘ des Digitalen scheinen hier gerade wieder eingebüßt. Das medienwissenschaftlich stetig anwachsende Interesse an den Digitalisierungsprozessen des Comics entwächst daher eher anderen Faktoren als formal-ästhetischen: Das Panel der AG Comicforschung nimmt diese insbesondere unter den Begriffen Partizipation, Distribution und Medienkonvergenz in den Blick – Aspekte, die eher durch industrielle und institutionelle Transformationen fundiert sind. Die Legitimationskämpfe um die produktive Marginalität des Comics – zwischen Massenmedium und Subkultur – machen schon immer einen wichtigen Teil seiner gesellschaftlichen und politischen Relevanz aus. Anders als etwa Filme bleiben Comics leicht(er) produzierbar und konnten seit der Jahrtausendwende – gerade auch durch ihre zunehmende Digitalisierung – zu einer weithin genutzten Form der Alltagskommentierung und -beobachtung avancieren. Unter dem Schlagwort „Comics 4.0“ möchte das Panel diesen Wandlungsprozessen, die durch die Digitalisierung des Comics ausgelöst wurden, nachgehen.

Moderation:     Véronique Sina (Köln)

Referenten:

Lukas R.A. Wilde (Tübingen): „Von Remediation zum Intermedium: Formen, Formate und mediale Rahmungen digitaler Comics“

Gibt es eine spezifische Ästhetik digitaler Comics? Webseiten, Social Media-Plattformen und Apps sind längst nicht die ersten Trägermedien, welche die Comic-Industrie(n) sich im Laufe ihrer Geschichte neu erschlossen haben. Digitale Dispositive zwingen Künstler_innen, Rezipient_innen und auch die Forschung dennoch in kaum gekannten Maße, die Grenzen, Möglichkeiten und Spezifika der medialen Gestaltungsform Comic neu auszuhandeln. Diskutiert werden muss hier nicht nur die technologische Integration erweiterter Modalitäten wie Ton, Bewegung oder Interaktivität, sondern auch der bewusste Verzicht auf vieles, was im Print noch als bestimmend galt. Bereits die Einbettung von handgezeichneten, ästhetisch konzipierten oder schlicht humoristischen Grafikdateien in Blogs scheint zunehmend als kultureller Marker für ‚Comichaftigkeit‘ zu fungieren, selbst wenn diese Grafiken überwiegend Texte oder diagrammatische Darstellungen enthalten und kaum als ‚narrativ‘ einzuschätzen wären. Dies bedeutet, dass der Comic derzeit seine ‚Lesbarkeit‘ in der visuellen und digitalen Kultur neu aushandelt, da viele seiner Elemente (formalästhetisch-semiotisch, technisch-apparativ oder auch kulturell-institutionell) nicht mehr – oder noch nicht – als stabil und konventionalisiert gelten. Die medialen Formgrenzen und Rahmungen inmitten digitaler ‚Hyper-Medien‘ scheinen sich damit in signifikanter Weise zu verschieben. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Transformationen der Comic-Produktion, -Konzeption und -Rezeption als einer ‚Industrie 4.0‘ und diskutiert insbesondere die dadurch bedingten medienästhetischen Herausforderungen.

Tim Glaser (Braunschweig): „Comics, Communities & Crowdfunding. Plattformen und deren Einfluss auf die Rezeption und Distribution von Webcomics“

Webcomics sind eine eigene digitale Industrie geworden, in dieser werden nicht nur Serien kreiert und rezipiert, sondern auch diskutiert, editiert und auf Plattformen geteilt. Verschiedene Communities bilden dabei den Ausgangspunkt für das Zusammentreffen von Künstler_innen und Leser_innen oder für das kommentieren und verbreiten von Werken. Insbesondere soziale Medien und Aggregatoren, wie Reddit oder 9Gag, haben dazu geführt, dass Webcomics heute nahezu digital omnipräsent sind. Gleichzeitig wird damit die Frage nach erfolgreichen Finanzierungsmodellen und deren Einfluss auf Webcomics relevanter. Bereits 2003 versuchte Scott McCloud mit Hilfe der Firma Bitpass seine Webcomics Serie „The Right Number“ für 25 Cent je Ausgabe online zu verkaufen, ohne großen Erfolg. Andere Formen von Microtransactions und Crowdfunding folgten, sowie verschiedene Alternativen der Finanzierung in den letzten Jahren. Der Vortrag widmet sich diesen Entwicklungen und wird dazu zuerst einen Überblick über verschiedene Angebote und deren Einfluss auf die zeitgenössische Webcomic-Industrie geben. Im nächsten Schritt wird darauf aufbauend analysiert, welchen Einfluss diese Plattformen auf die Produktion und Rezeption von Webcomics nehmen. Der Fokus wird dabei unter anderem auf Patreon liegen, die derzeit populärste Crowdfunding-Plattform für digitale Content Production. Zusätzlich werden Angebote wie Line Webtoon, Tapas.io und deren Apps untersucht, sowie Hivework, eine Community, die als digitaler Verlag agiert.

Peter Vignold (Bochum): „From A(yn) to Z(ack) – Objektivismus im zeitgenössischen Comicfilm“

Im deutschsprachigen Raum kaum rezipiert, werfen Ayn Rands Hauptwerk The Fountainhead (1943) und Atlas Shrugged (1957) sowie der daraus abgeleitete Objektivismus in den USA einen langen Schatten, der bis in die gegenwärtige Wirtschaft, Politik und Unterhaltungsindustrie hineinreicht. Während der nachträglich zur politischen Philosophie erklärte Objektivismus im wissenschaftlichen Fachdiskurs scharf kritisiert wurde und kaum stattfindet, haben Ayn Rands Ideen eines radikalen Individualismus, der moralischen Erhöhung von Selfishness und ihre Forderung einer Entgrenzung von Industrien und Kapitalismus unter möglichst vollständiger Nichteinmischung des Staats in die Belange der Bevölkerung in wirtschaftslibertäre Ideologien Einzug gehalten, prominente Befürworter im konservativen Flügel der US-Politik gefunden, prägen das Gedankengut der Tea-Party-Bewegung und des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump ebenso wie die Silicon Valley-Tech-Kultur und die von ihr ausgehenden Strategien der Digitalisierung. Mit in den 2010er Jahren erscheinenden Comicfilmen wie Iron Man 2 (2010), Man of Steel (2013), Batman v Superman: Dawn of Justice (2016) und Captain America: Civil War (2017) kehrt der Objektivismus in Form von Hollywood-Blockbustern, die weltweit hunderte Millionen Dollar einspielen und bereits vor Erscheinen fest in die Populärkultur integriert sind, in das digitale Filmzeitalter ein. Im Rahmen des Vortrags soll aufgezeigt werden, wie die aktuellen Neuinterpretationen der Marvel/DC-Helden als Echos Rand’scher Figuren erscheinen und der Objektivismus die argumentativen Linien definiert, entlang derer die ideologischen Konflikte dieser Filme positioniert und ausgehandelt werden. Eine solche Lesart verdeutlicht die Ubiquität der Ideen Rands, deren Strukturen sich deutlich nicht nur in Operationsmodi zeitgenössischer Politik und Tech-Industrien spiegeln.

Diskussionsrunde: „Comic-Industrie 4.0…? Märkte, Plattformen und Akteur_innen 2018“

Sa. 29. September 2018 | 10-11.30h
Unteres Schloss | SESSION: 08.04 | RAUM: US-A 134/1

Die Digitalisierung hat auch die deutsche Comic-Industrie nachhaltig transformiert – die tatsächlichen Auswirkungen aber sind nur schwer realistisch einzuschätzen. Insbesondere in der stark vernetzten Manga-Szene konnten sich Online-Communities wie Animexx als eigenständige Distributionskanäle etablieren, die auch professionell verlegten Künstler_innen als Alternative für narrative und ästhetische Experimente dienen. Andere Autor_innen nutzen digitale Plattformen wie Webtoon und Tapas zur zusätzlichen Verbreitung oder publizieren im Eigenverlag auf Messen und Festivals. Oft wird dies durch neue Finanzierungsmodelle wie Patreon gestützt, andere Werke erscheinen auf Englisch und adressieren damit gleich ein internationales Publikum. Dennoch können bislang kaum Kreativschaffende so ihren Lebensunterhalt bestreiten. Aber ist dies zwangsläufig das Ziel aller Künstler_innen? Oder bieten digitale Publikationstechnologien nur neue Wege in weiterhin zentrale Verlags- und Vertriebsstrukturen? Ist eine Differenzierung zwischen professionellen Werken und Fan-Produktionen wie dōjinshi heute noch sinnvoll? Die Diskussionsrunde der AG Comicforschung zum Thema „Comic-Industrie 4.0…? Märkte, Plattformen und Akteur_innen 2018“ beleuchtet diese Fragen mit Vertreter_innen großer Verlage, digitaler Interessensgemeinschaften und unabhängigen Künstler_innen.

Teilnehmer_innen:
Björn Hammel (Badham.de), Eva ‚Eve Jay‘ Junker (Comic Solidarity), Mim&Bob – Pushcart (Remembering Gale), Steffen Volkmer (Panini)

Chairs: Lukas R.A. Wilde (Tübingen) und Véronique Sina (Köln)

Zum Programm der GfM-Jahrestagung 2018

PROGRAMM | Graphic Realities: Comics as Documentary, History, and Journalism

CONFERENCE SCHEDULE

Day 1, 22 February 2018
11.00-12.00 Registration
12.00-12.30 Welcome Address
12.30-13.30 Wibke Weber (Winterthur, CH)
Understanding Comics Journalism: Research Perspectives on a Journalistic Genre
13.45-15.30 PANEL SESSION 1
Felipe Muanis (Juiz de Fora, BRA)
Reading News from Sequential Art: Brazilian Newspapers Editing Journalism through Comics
Sigrid Thomsen (London, UK)
Portraying the Constrained Love of Others in ‘Love Story à l’Iranienne’
  Augusto Paim (Weimar, GER)
On the Characteristics of Sketchbooks as a Journalistic Tool
15.30-16.00 Coffee Break
16.00-17.00 Dirk Vanderbeke (Jena, GER)

History and Journalism in the History of Graphic Information

17.15-19.00 PANEL SESSION 2
Francisco Sáez de Adana (Alcalá de Henares, ESP)

The Sino-Japanese War in ‘Terry and the Pirates’

Amrita Singh (New Delhi, IND)

Of Superheroes in Ordinary Clothing: Reinventing Biography, History and the Comic Form in ‘A Gardener in the Wasteland’

Christine Gundermann (Cologne, GER)

The Graphic Anne: Anne Frank as Trans-Media and Trans-National Lieu de Mémoire

20.00 Conference Dinner
Day 2, 23 February 2018
9.00-10.00 Nina Mickwitz (London, UK)

‘True Story’: Documentary Claims in Comics Form

10.15-12.00 PANEL SESSION 3
Jakob F. Dittmar/Ofer Ashkenazi (Malmö, SWE/Jerusalem, ISR)

Documentary Comics as Secondary Sources for Academic/Scientific Research

Dieter Declercq (Kent, UK)
Two Styles to Tell the Truth. The Satire and Comics Journalism of Matt Bors
Joanna Rostek (Giessen, GER)

Documenting the Experience of Polish Labour Migrants in the UK: Agata Wawryniuk’s ‘Rozmówki polsko-angielskie’ (2012/2016)

12.00-13.15 Lunch Break
13.15-14.15 Jörn Ahrens (Giessen, GER)

Why Documenting? The Quest for the Limits of Indexicality

14.30-16.15 PANEL SESSION 4
Chiao-I Tsen (Bremen, GER)
Merging Fact and Fiction: Graphic War Narratives, Persuasion and Narrative Immersion
Lukas R.A. Wilde (Tuebingen, GER)
Non-Fictional Comics as Historical Reenactment: Pictorial Representations of 9/11 beyond the Index
Philip Smith (Nassau, BHS)
Horst Rosenthal’s Holocaust Testimony
16.30-18.00 Meeting of the Comics Studies Working Group

Anmeldungen zur Tagung sind bis spätestens zum 10.02.2018 hier möglich.

Weitere Infos unter: https://www.uni-giessen.de/faculties/gcsc/newsboard/cfp-graphic-realities-comics-as-documentary-history-and-journalism

CfP: Graphic Realities: Comics as Documentary, History, and Journalism (22./23. Februar 2018, Gießen)

International Conference

22.-23.02.2018, Justus-Liebig-University Giessen/GCSC

Call For Papers: PDF Download

While comics have traditionally been associated with fictional, especially funny and/or fantastic stories, they have in recent decades become a major vehicle for nonfiction, as well. This development coincides with a time that has been described as ‘post-truth’, in which established news media face a crisis of confidence. The turn towards comics is a turn towards a medium, which inherently promotes simplification and exaggeration. Cartoon imagery thus immediately exhibits the subjectivity of the artist and her or his interpretation – but what could be considered a hindrance towards factual reporting has become an important resource. The overt display of subjectivity and medial limitations as a show of honesty has been described as an authentication strategy of graphic nonfiction. In contrast to formats based on camera-recorded images like photography and film nonfiction comics cannot lay claim to indexing premedial reality. Rather, individual graphic styles index their own creator who as witness becomes the main authenticator. Thus, comics shift the weight of authentication from medial prerequisites towards their authors and artists and thus the textual properties referencing them. One of the questions that will be discussed at the conference is thus the relation of inherent medial properties of comics as vehicle for nonfiction.

While among graphic nonfiction life writing in particular has received widespread scholarly attention, this conference will focus on recent approaches to comics as documentary, history, and journalism. As opposed to graphic memoirs in which authors reflect upon their own lives and experiences, these works focus on the lives and experiences of others. Thus, authors and artists need to do justice towards their subjects, as well as to their own experience and negotiate their own voices within their stories. This becomes especially relevant as a majority of graphic reportages centers around highly traumatizing crises and catastrophes, such as war, displacement, natural disasters, and oppression. The conference is intended to explore how authors and artists utilize the medium of comics for nonfiction and address these ‘graphic realities’.

Invited Speakers:

  • Prof. Dr. Jörn Ahrens (Justus-Liebig-Universität Giessen)
  • Dr. Nina Mickwitz (University of the Arts London)
  • Prof. Dr. Dirk Vanderbeke (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Prof. Dr. Wibke Weber (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur)

Submission for talks should address one or more of the following questions:

  • How is the medium of comics employed for reportage, history writing, and to report on war, crises, and trauma?
  • Which narrative and aesthetic strategies do authors and artists employ to present and authenticate their comics as nonfiction?
  • How do the genres of ‘documentary’, ‘history’, and ‘journalism’ in comics relate to each other and how do they relate to other genres of graphic nonfiction such as ‘life-writing’ or educational formats?
  • Does the medium of comics inherently support nonfictionality, or does it depend on con- and paratexual framing practices?
  • How do different ‘transfer media’ such as comic books or webcomics affect the potential of comics for factual reporting?
  • How and to what extent is nonfictionality created through intermediality, especially with regard to more conventionally ‘factual’ media such as photography and film?
  • In how far do different comics traditions differ transnationally and -culturally with regard to their status as nonfiction?

Please submit your proposals (no longer than 300 words) for talks (20 min) and a short CV including your affiliation to graphicrealities@gcsc.uni-giessen.de until November 3rd, 2017.

The conference is organized as collaboration between the International Centre for the Study of Culture Giessen (GCSC) and the Comics Studies Working Group (AG Comicforschung) of the German Society for Media Studies (GfM) by Laura Schlichting (Justus-Liebig-University Giessen) and Johannes C. P. Schmid (University of Hamburg).

A membership in the Comics Studies Working Group is not mandatory for participation.

SAVE THE DATE: AG-Tagung 2018 in Kooperation mit dem GCSC (Gießen)

GRAPHIC REALITIES: COMICS AS DOCUMENTARY, HISTORY, AND JOURNALISM
Tagung der AG Comicforschung in Kooperation mit dem Gießener
International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
22. – 23. Februar 2018, Justus-Liebig-Universität Gießen

Folgende geladene Referent_innen haben ihre Teilnahme an der Tagung bereits zugesagt:

  • Prof. Dr. Jörn Ahrens (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Dr. Nina Mickwitz (University of the Arts London)
  • Prof. Dr. Dirk Vanderbeke (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Prof. Dr. Wibke Weber (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur).

Ein entsprechender Call for Papers wird Anfang September 2017 veröffentlicht!

Organisator_innen: Laura Schlichting (Gießen) und Johannes C.P. Schmid (Hamburg)