[Call for Papers] „Hurra die Welt geht unter“. Katastrophen und Krisen in der Populärkultur

Open Call for Papers

Kooperationstagung der AG Comicforschung und der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien, Fachbereich Medienwissenschaft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 17.–19.11.2022

Deadline für alle Einreichungen: 30.06.2021
Einreichungen und Rückfragen bitte per E-Mail an: agpopundmedien@googlemail.com

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Für eine diskriminierungssensible und geschlechtergerechte Veranstaltungs- und Publikationspraxis

Wir leben in einer vielfältigen, demokratischen Gesellschaft. Als AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) möchten wir allen Mitgliedern dieser Gesellschaft gerecht werden und möglichst vielen den Zugang zu Veranstaltungen der AG Comicforschung ermöglichen, sowohl als Veranstalter*innen, Vortragende oder Teilnehmende. Mit derzeit über 180 Mitgliedern gehört die international besetzte AG zu den personen- und forschungsstärksten Institutionen innerhalb der deutschsprachigen Comicforschung und ist damit ein wichtiger Ort für Debatten zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Die AG verpflichtet sich, vermehrt auf Chancengleichheit zu achten und sich aktiv gegen die Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung marginalisierter Personen in der Academia einzusetzen. Bei der Planung, Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Tagungen, Workshops, Panels, Podiumsgespra chen etc.) sowie Publikationen der AG Comicforschung verfolgen wir daher eine diskriminierungssensible und geschlechtergerechte Einladungspraxis, um so zu einer vermehrten Sichtbarkeit, Förderung und Vernetzung non-hegemonialer Wissenschaftler*innen beizutragen und für unterschiedliche Formen von Macht-, Hierarchie- und gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu sensibilisieren.

Wir haben einige Hinweise zusammengestellt, die Sie bei der Durchführung von inklusiven und diskriminierungssensiblen Veranstaltungen sowie bei der Veröffentlichung von Publikationen unterstützen sollen:

Intersektionale Bildungsarbeit – Maisha Maureen Auma lesen

Dank kritischer und engagierter Forschung wissen wir, dass sich Rassismus nicht zuletzt in Bildung und Erziehung niederschlägt. Rassismus wird in Institutionen des Bildungsbetriebs strukturell etabliert, praktisch wiederholt und gesellschaftlich gefestigt. Dies betrifft nicht nur Inhalte (z. B. „Kolonialamnesie“ in der Schule), sondern auch Methoden, historische Perspektiven und die (empowernde oder ausschließende) Kommunikation zwischen Bildungsakteur*innen. Immer noch entscheiden Bildungsinstitutionen ab frühester Kindheit und über verschiedene biographische Etappen hinweg wesentlich über den beruflichen Erfolg und soziale Anerkennung und weisen so gesellschaftliche Positionen und Un/Möglichkeiten der Teilhabe zu. Maisha Auma forscht genau zu diesem Thema und erarbeitet Perspektiven zu Diversität in der Bildungsarbeit. Ihre Arbeit bietet daher wichtige Anknüpfungspunkte für inhaltliche, methodische und hochschuldidaktische Arbeit für Forschende und Lehrende, die wir euch hier zur Lektüre empfehlen möchten.

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